E-Government

E-Government fĂŒr Kommunen

FĂŒr die sĂ€chsischen Kommunalverwaltungen bedeutet E-Government die Realisierung der GeschĂ€ftsprozesse der Verwaltung mit intensiver informationstechnischer UnterstĂŒtzung unter Nutzung elektronischer Kommunikationsmedien (Internet oder andere elektronische Datennetze). Dabei werden sowohl die Prozesse betrachtet, die zwischen der Verwaltung und dem BĂŒrger, wirtschaftlichen Unternehmen oder anderen, nichtstaatlichen Organisationen ablaufen, als auch und insbesondere die Prozesse, die zwischen verschiedenen Kommunalverwaltungen (Gemeinde - Gemeinde, Gemeinde - Landkreis) bzw. zwischen Kommunen und staatlichen Stellen (zum Beispiel RegierungsprĂ€sidien, LandesĂ€mter, Bundesbehörden) aber auch innerhalb einer Verwaltung angesiedelt sind.

Dabei wird E-Government je nach KomplexitÀt der Prozesse in 3 Stufen gegliedert:

  • Information
    Hierbei werden Daten und Informationen von Seiten der Verwaltung der jeweiligen Zielgruppe elektronisch zur VerfĂŒgung gestellt.
  • Kommunikation
    In dieser Stufe kommt es zum beiderseitigen Informationsaustausch zwischen der Verwaltung und der jeweiligen Zielgruppe ĂŒber elektronische Medien. (zum Beispiel eMail, Formular, Forum)
  • Transaktion
    In dieser höchsten AusprĂ€gungsstufe von E-Government werden ĂŒber die elektronischen Kommunikationsmedien direkt fachliche Verwaltungsprozesse initiiert und realisiert. Hierunter zĂ€hlen zum Beispiel die elektronische Annahme und Bearbeitung von AntrĂ€gen. An diese Stufe werden daher auch die höchsten technischen Anforderungen gestellt. (zum Beispiel elektronische Signatur, ePayment usw.)

Als wesentliche Schwerpunkte bei der EinfĂŒhrung von E-Government in den sĂ€chsischen Kommunalverwaltungen sind dabei zu sehen:

  • Entwicklung und Bereitstellung von Online-Dienstleistungen fĂŒr die entsprechenden Zielgruppen
  • Schaffung der verwaltungsinternen technischen und organisatorischen Voraussetzungen (Verfahrensintegration, organisatorische Regelungen und Empfehlungen usw.)